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ERYTHRIT
UNSER ZUCKER 2.0
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WAS IST ERYTHRIT ÜBERHAUPT?

Erythrit kommt ganz natürlich in vielen Obst- und Gemüsesorten, wie Wassermelonen und Blumenkohl, vor. Außerdem findet man Erythrit in Pilzen und fermentierten Lebensmitteln und auch der menschliche Organismus stellt selbst kleine Mengen Erythrit her.

Erythrit zählt zu den Zuckeraustauschstoffen, genauer gesagt zu den Zuckeralkoholen (= mehrwertige Alkohole). Stimmt, das klingt merkwürdig. Aber keine Angst: Erythrit enthält weder Zucker noch Alkohol. Der Grund für diese Bezeichnung ist, dass Zuckeralkohole eine ähnliche chemische Struktur wie Alkohole haben und dass sie tatsächlich aus Glukose (Traubenzucker) gewonnen werden.

WIE WIRD ERYTHRIT HERGESTELLT?

Erythrit wird aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Getreide oder Gemüse gewonnen. Das von uns verwendete Erythrit stammt aus 100% gentechnikfreiem Mais aus Frankreich. Aus diesem wird zunächst Glukose aufgeschlossen. Anschließend wird die Glukose mithilfe natürlicher Pilze fermentiert. Durch diesen Vorgang wird die Glukose verstoffwechselt und es entsteht Erythrit. Dieses wird gefiltert, gereinigt und getrocknet. Das Resultat: reines, kristallines Erythrit, das ca. 70% der Süßkraft von Haushaltszucker hat und diesem zum Verwechseln ähnlichsieht.

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WARUM IST ERYTHRIT BESSER ALS ZUCKER?

Im Gegensatz zu Zucker, der einen hohen glykämischen Index und eine hohe glykämische Last hat, bringt es Erythrit bei beiden Werten auf 0. Das bedeutet, dass Erythrit Deinen Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst und dieser komplett stabil bleibt. Rund 90% des Erythrits werden gar nicht erst verstoffwechselt, sondern einfach wieder über den Urin ausgeschieden. Dies hat den Vorteil, dass Dein Körper kein Insulin ausschütten muss, da es auch keinen Blutzuckeranstieg gibt. Kurz gesagt: Erythrit erspart Dir die Blutzucker-Achterbahn und bewahrt Dich vor dem immer wiederkehrenden Verlangen nach etwas Süßem! Auch für Diabetiker bietet Erythrit damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber Zucker: Es trägt zu stabileren Blutzuckerwerten bei und senkt das Risiko von Überzuckerungen. Im Gegensatz zu Zucker enthält Erythrit außerdem keine Kalorien und auch keine gesundheitlich schädliche Fruktose. Damit kann Erythrit auch bei einer Fruktose- oder Laktoseintoleranz problemlos verzehrt werden. Während Zucker Deinen Zahnschmelz angreift, Karies verursacht und Deinen Organismus übersäuert, wirkt Erythrit basisch, ist absolut zahnfreundlich und hemmt das Bakterienwachstum im Mundraum. Neuere Studien konnten sogar zeigen, dass Erythrit antioxidativ wirkt und zum Zellschutz in Deinem Körper beitragen kann [1].
[1] Den Hartog et al. (2010): Erythritol is a sweet antioxidant. Nutrition, 449-458.

Blutzuckerverlauf durch Erythrit

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Blutzuckerverlauf durch Zucker

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Blutzuckerverlauf durch Erythrit

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WARUM IST ERYTHRIT BESSER ALS ANDERE SÜßUNGSMITTEL?

Da Erythrit in Gemüse, Obst und sogar im menschlichen Organismus vorkommt, ist es natürlichen Ursprungs. Viele Süßstoffe werden hingegen chemisch synthetisiert und entstammen keinen natürlichen Rohstoffen. Solche Süßstoffe sind um ein hundert- oder sogar tausendfaches süßer als Haushaltszucker, sodass nur winzige Mengen davon benötigt werden, um eine starke Süße zu erreichen. Das ist sicher ein Grund, weshalb die Lebensmittelindustrie gerne darauf zurückgreift. Mit dieser künstlich erzeugten Intensität und dem chemischen Herstellungsprozess gehen jedoch auch starke Beschränkungen in der empfohlenen Verzehrmenge und gesundheitliche Risiken einher. Deshalb haben wir uns bewusst gegen solche Süßstoffe entschieden.

WAS GIBT ES BEI ERYTHRIT ZU BEACHTEN?

In größeren Mengen verzehrt können Zuckeraustauschstoffe eine abführende Wirkung entwickeln und es kann in Ausnahmefällen zu leichten Magenbeschwerden kommen. Der Grund hierfür ist, dass Zuckeralkohole von den Darmbakterien schnell absorbiert werden und Wasser binden können.

Eine ähnlich abführende Wirkung kann jedoch auch bei vielen anderen natürlichen Nahrungsmitteln, wie getrockneten Pflaumen, auftreten. Zudem gilt Erythrit als sehr verträglich: Eine mögliche abführende Wirkung tritt längst nicht bei jedem auf und entsteht durchschnittlich auch erst ab einer Aufnahme von 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Für eine 60 Kilo schwere Frau wären das 120 Gramm pures Erythrit und damit eine unrealistisch große Verzehrmenge. Für empfindliche Personen ist es aber ratsam, mit kleinen Mengen zu beginnen und die Verträglichkeit zu testen.

Natürlich muss auch Erythrit als Rohstoff bis zu einem gewissen Grad industriell verarbeitet werden, bevor es in seiner Reinform vorliegt. Allerdings wird Erythrit aus natürlichen Rohstoffen gewonnen und es werden natürliche Verfahren, wie die Fermentation, genutzt.

 

FAZIT: SÜß GEHT AUCH GESUND

Für uns ist klar: Erythrit ist die weitaus bessere und gesündere Alternative zu Zucker, die nicht nur ohne die negativen Auswirkungen von Zucker auskommt, sondern sogar ganz eigene positive Wirkungen entfaltet. Deshalb ist Erythrit unser Zucker 2.0!

QUELLEN:

Munro et al. (1998): Erythritol: an interpretive summary of biochemical, metabolic, toxicological and clinical data. Food Chem Toxicol., 36(12), 1139-1174.

De Cock, P. (2018): Erythritol Functional Roles in Oral-Systemic Health. Adv Den Tres., 104-109.

Daniëlle et al. (2015): Health effects of erythritol. Nutrafoods, 14(1), 3-9