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PFLANZLICH
GANZHEITLICH GUTES TUN

WAS BEDEUTET PFLANZLICHE ERNÄHRUNG?

Eine rein pflanzliche Ernährung verzichtet auf alle tierischen Nahrungsmittel(bestandteile). Das bedeutet, dass nicht nur Fleisch und Fisch, sondern auch Molkereiprodukte, wie Milch, Käse, Sahne und Eier aus dem Ernährungsplan gestrichen werden.

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PFLANZLICH FÜR DEINE GESUNDHEIT

Eine Ernährung, die zum Großteil aus tierischen Nahrungsmitteln besteht, ist oft sehr cholesterinreich. Zudem enthalten tierische Produkte mehr gesättigte Fettsäuren, die nur in geringen Mengen aufgenommen werden sollten. Diese finden sich unter anderem in Eiern, Käse, Milch und Fleisch. Eine erhöhte Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin steht unter anderem in Verbindung mit Herz-Kreislauferkankungen. Nachgewiesen ist mittlerweile auch, dass verarbeitetes Fleisch und Wurstwaren krebserregend sind. Sogar unverarbeitetes, rotes Fleisch wurde von der WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Auch andere tierische Nahrungsmittel, wie Milch, können zu gesundheitlichen Problemen führen (mehr dazu hier).

GOOD TO KNOW

Wusstest Du, dass rund 80% des weltweiten Antibiotikaverbrauchs auf die Nutztierhaltung zurückgeht? Kein Wunder also, dass in tierischen Lebensmitteln nicht selten Rückstände von diversen Antibiotika gefunden werden.

Die Oxford Vegetarian Study aus dem Jahr 2016 hat herausgefunden, dass Vertreter einer pflanzlichen Ernährung die mit Abstand niedrigsten Cholesterinwerte aufwiesen. Außerdem zeigte die Studie, dass eine pflanzliche Ernährung mit weniger gesättigten und dafür mehr ungesättigten Fettsäuren einhergeht. Ein höherer Konsum von Obst und Gemüse trägt außerdem entscheidend zu einem guten Mineralstoffhaushalt bei und der vermehrte Verzehr von Hülsenfrüchten im Rahmen einer pflanzlichen Ernährung führt zu einer deutlich besseren Versorgung mit Ballaststoffen, die für die Darmgesundheit essentiell sind. 

PFLANZLICH FÜR DAS TIERWOHL

Wir alle wissen von den furchtbaren Zustände, denen Milliarden Tieren in der Massentierhaltung ausgesetzt sind: Keine artgerechte Haltung, kaum Platz, Krankheiten und ein qualvolles Dasein bis zum Schlachten. Mit einer pflanzlichen Ernährung triffst Du eine klare moralische und ethische Entscheidung gegen Leid und sorgst dafür, dass für Dein Essen kein Tier mehr sterben muss.

Mit Deiner Entscheidung hilfst Du auch den vielen Milchkühen, die solange künstlich befruchtet werden, bis sie körperlich am Ende sind und schließlich geschlachtet werden. Außerdem verhinderst Du das Leid unzähliger Legehennen, die zusammengepfercht im Stall ein tristes Dasein fristen. Wir könnten noch viele weitere Seiten über das Leid der (Aus-)Nutztiere schreiben. Stattdessen möchten wir Dir aber lieber zeigen, wie einfach Du Dir, anderen Lebewesen und sogar der Umwelt etwas Gutes tun kannst. Wenn Du mehr über das Thema Veganismus wissen möchtest, dann besuche uns auf Instagram und schau gerne auf weiteren Informationsportalen, wie www.proveg.com vorbei.

GOOD TO KNOW

Eine pflanzliche Ernährung entspricht der veganen Ernährungsweise. Veganismus geht jedoch als ethisch motivierter Lebensstil über Ernährung hinaus. Deshalb achten Veganer unter anderem auch darauf, dass sie nur tierleidfreie Kosmetik verwenden und keine Kleidung aus Leder oder Wolle tragen.  

PFLANZLICH FÜR DIE UMWELT

Tierische Lebensmittel verbrauchen deutlich mehr Ressourcen als pflanzliche. Eigentlich logisch, oder? Tiere benötigen Platz zum Leben und Bewegen, täglich Futter und Wasser und Rinder stoßen zudem große Mengen an Methan aus. Dieses gelangt als eines der schädlichsten Klimagase in die Atmosphäre. Problematisch sind auch die riesigen Mengen an Mist, die zunehmend in unser Grundwasser fließen. Obwohl die verheerenden Auswirkungen der Viehzucht noch immer geleugnet werden, sind sie wissenschaftlich längst belegt. Eine groß angelegte Studie der Oxford University hat 40 verschiedene Produkte analysiert, die zusammen 90 % aller konsumierten Lebensmittel abbilden. Zudem werteten sie Daten von 38.700 landwirtschaftlichen Betrieben in 119 Ländern aus. Ihr eindeutiges Fazit: Fleisch- und Milchprodukte haben mit Abstand die schlechteste Ökobilanz. Obwohl sie nur 18% aller Kalorien liefern, verbraucht ihre Herstellung über 80% der landwirtschaftlichen Flächen und verursacht 60% der globalen Treibhausgase. Das ist mehr als alle Autos, Schiffe und Flugzeuge auf der Welt zusammengerechnet!

CO2-Verbrauch:
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Butter vs. Margerine

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Kartoffeln vs. Eier

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CO2-Verbrauch:
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Rindfleisch vs. Linsen

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CO2-Verbrauch:
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Butter vs. Margerine

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Die Studie kam außerdem zum Schluss, dass selbst die Tierprodukte mit der besten Ökobilanz schlechter abschneiden als fast alle pflanzlichen Lebensmittel Kein Wunder: Keine Pflanze benötigt so viel Wasser und Futter wie ein ausgewachsenes Tier!  

Um noch einen weiteren Trugschluss aus der Welt zu schaffen: Es stimmt, dass der Regenwald neben der Gewinnung von Palmöl maßgeblich für die Schaffung von Anbauflächen für Soja gerodet wird. Das dort angebaute Soja kommt jedoch nicht bei Veganern auf dem Teller – über 90% davon dienen als Futter für die Viehzucht!

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FAZIT: EINE WIN-WIN-WIN-SITUATION

Die Entscheidung für pflanzliche Nahrungsmittel kommt nicht nur Deiner eigenen Gesundheit zugute, sondern hilft auch den Tieren und der Umwelt. Du sprichst Dich nicht nur gegen die verheerenden Zustände aus, in denen „Nutztiere“ leben müssen, sondern leistest auch den effektivsten Beitrag für die Umwelt und gegen den Klimawandel.